Archiv für; Mai, 2010

Farbe bekennen 2010 – lila

Es ist nicht grade das schönste Foto, aber im Regen hat man ja auch selten Lust, lange draußen rumzustehen. Außerdem wird die Kamera ja dann so doof nass ;)

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Tick Tack ‘10 – Woche 22

Lesestoff – Ich habe ja “Die Nacht der Magie” ausgelesen, und noch ein anderes Buch zwischendrin. :D Im Moment lese ich “Die Braut sagt leider Nein” von Kerstin Gier, was mich aber auch nicht soooo besonders reizt. Mal sehen, wie das noch so wird. Ich bin ja noch nicht weit. ^^

Heimkino – The girl next door, Asterix und Obelix – Mission Kleopatra, Asterix bei den olympischen Spielen, Con Air, Wahnsinn auf zwei Beinen, Verliebte Jungs, Der Soldat Kelly, Last man standing, Im Dutzend billiger 2. Alles in allem also eine “filmreiche” Woche :D Und jetzt gucken wir Alvin ;) Der übrigens mit “w” geschrieben werden sollte, so wie es damals auf der VHS war ;)

Allgemein – Heute waren wir bei meinen Eltern. Ist ja mal was ganz neues :s13: Mein Vater hat in der Garage mit dem Camping-Gas-Kocher Frikadellen gemacht. Damit die Küche ja nicht so dreckig wird. :s18: Macht der immer. xD Um halb 4 kamen meine Tante, mein Onkel und meine zwei Cousinen – eine davon mit ihrem Freund. Wir haben Skip-Bo und Phase 10 gespielt. Hat echt Spaß gemacht. Außerdem gab es Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne :s21: Einfach nur lecker :) Wir waren also gut beschäftigt bei diesem besch…eidenen Wetter ;)
Am Donnerstag ist “Happy Kadaver” (Fronleichnam) und da alle frei haben, wollen wir den Mittwoch vorher mal wieder in die Sneak Preview. Zwei meiner Cousinen, die auch heute bei uns waren, der Freund der einen, meine Schwester, Schatz evtl und ich. Karten sind vorbestellt, sonst kriegen wir keinen Platz mehr ;)
Ansonsten ist nichts großartiges geplant. Irgendwie noch was aufräumen in der Wohnung, da am 10. Juni mein Geburtstag ist und ich den Sonntag darauf Verwandte einladen will ;) Und so wie es hier im Moment aussieht, kann ich keinen reinlassen :s13: Wer mir was schenken will, der soll sich nicht aufhalten lassen. Adresse ist im Impressum :s13: :s13:
Hm ja… Dann könnte ich noch was zum ESC sagen: Ich bin suuuuper stolz auf Lena, dass sie für uns gewonnen hat. Ich finde Lena klasse, mag, wie sie ist und wie sie sich gibt. Alle die meinen, dass sie nicht singen kann, sollen mal hüpfen gehen ;) Denn wenn ihr so die Ahnung habt und raushören könnt, dass sie keinen einzigen Ton getroffen hat, der soll mit seinem absoluten Gehör in die Musikbranche wechseln ;) PR und Sympathie in diesem Wettbewerb sind längst nicht unwichtig und hier haben Raab und Lena alles richtig gemacht. Whatever.


Ich habe einfach Glück

Alexa Hennig von Lange. rororo 2003, Taschenbuch, 256 Seiten, € 8,90

3.5

Vor 3 Tagen habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und jetzt habe ich es schon fertig. Es war so einfach zu lesen, so entspannend, so realistisch, dass ich einfach nicht aus den Händen legen konnte.
Lelle ist 15 Jahre alt und in der Pubertät. Ihre ältere Schwester Cotsch ist super in der Schule und viel hübscher als Lelle. Das behauptet Lelle zumindest. Lelle hört immer wieder, dass sie Mutters Lieblingskind sei, ist aber auch genervt, dass sie sich ständig anhören muss, sie sei zu dünn. Mutter macht sich Sorgen. Dazu kommt, dass Cotsch denkt, niemand habe sie lieb und immer drehe sich alles um Lelle. Und dann ist da noch der Vater, den nichts interessiert und der “emotional verkümmert” ist. Lelle ist der ruhige Punkt in der Familie und versucht immer alles wieder hinzubiegen. Doch dann ist Cotsch verschwunden und ausgerechnet Arthur, der nebenan wohnt und von den Eltern für einen Stricher gehalten wird, hilft Lelle beim Suchen.

Aus der Ich-Perpektive erzählt, dreht sich in Lelle’s Kopf alles um das, was 15 Jährige nunmal interessiert. Immer wieder verbindet sie ihr eigenes Leben mit Geschichten, die sie in der “Mädchen” gelesen hat und malt sich die wildesten Szenen aus. Magersüchtig, von den Eltern genervt und einfach nur von Arthur hingerissen, weiß sie nicht so richtig, wo ihr Platz ist. Immer bekommt sie mit, wie sich die Eltern streiten und Cotsch ausflippt.
Unglaublich gut geschriebens Buch, das einem vermittelt, Lelle wäre die beste Freundin, die einem grade real von zuhause erzählt.

Gestört hat mich allerdings, dass 95% der Dialoge in dem Buch aus Sätzen bestehen, die mit Ausrufezeichen und Fragezeichen enden. Das ist unpassend. Das vermittelt den Eindruck, dass die Charaktere nur rumschreien. So zum Beispiel Lelle: “Ich bringe dich noch zur Tür!” und Arthur antwortet: “Danke!”. In manchen Situationen angebracht, in anderen wieder völlig fehlplatziert.

Trotzdem ein gutes Buch, dass auch für Jugendliche ab 14 geeignet ist, da sich viele wohl mit Lelle und ihren Gedanken identifizieren können.

[gelesen] Die Nacht der Magie


Stadt der Finsternis 01

Jochen Schwarzer (Übersetzer). Lyx 2009, Broschiert, 304 Seiten, € 9,94

4.5

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, wie ich anfangen soll. Entweder habe ich das Buch zu halbherzig gelesen, oder ich bin einfach zu dumm. Es geht um Kate Daniels, die einen Job hat, in dem es darum geht, finsetere Kreaturen zur Strecke zu bringen. Ab und zu fiel das Wort “Söldnerin” in der Beschreibung ihrer Tätigkeit, aber mir erschloss sich nicht so ganz genau, wie man es denn nun bezeichnet.
Kates beste Freund und Vertrauer, Greg, wurde ermordet und sie begibt sich auf die Suche nach dem Täter. Ihre Spuren führen sie unter anderem zu Curran, “Dem Herr der Bestien”, dem Anführer der Gestaltwandler. Hat er etwas damit zu tun?

Die Welt in der Kate lebt, wird von zwei Phasen beherrscht. In der einen von der Magie, zum anderen setzt sich die Technik manchmal durch, was zu einigen Problem führt. Warum das so ist, ist allerdings dem Leser nicht klar, denn es wird nie verraten.

Je länger ich darüber nachdenke, was ich in meiner Rezension einbringen könnte, desto mehr fällt mir auf, dass es eigentlich nichts wirklich gibt.
Das Buch ist mit wenigen Handlungssträngen durchzogen, einige spannende Verläufe werden im handumdrehen wieder aufgeklärt und Kates Hauptaufgabe, den Mörder von Greg zu finden, verläuft sich hin und wieder, so als wäre es in Vergessenheit geraten und es passiert erstmal nichts diesbezüglich. Irgendwann wird das Thema wieder aufgegriffen.
Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Es ist mir einfach zu offen und hinterlässt zu viele Fragen – auch wenn es einen zweiten Band gibt.
Patricia Briggs beschrieb das Buch als “hoch spannend, düster und erotisch”, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Ich finde es weder spannend noch erotisch. Eher pervers. Es geht nicht viel um Sex, aber was ich da einmal lesen musste, hat mir eigentlich das Buch schon versaut. “… ein bisschen trocken, aber sie hat viel geblutet, daher war das nicht so schlimm.” Also bitte!

Witzig ist allerdings der verbale Schlagabtausch, zwischen Kate und den anderen Figuren im Roman. Besonders mit Curran. Die Charaktere waren gut beschrieben, wenn auch einige kurz nebenbei erwähnt waren und man sich nichts dabei dachte. Einige Seiten später waren diese Personen dann wichtig und man dachte so “Huch? Wo kommt der denn her? Wer ist das?”

Wer oder was Kate ist, woher sie kommt, wer ihre Eltern waren und wie viel Macht und Magie sie nun wirklich in sich trägt, wird nicht verraten. Meiner Meinung nach ist Kate nicht die, die sie vorgibt zu sein und verbrigt ein Geheimnis. Deshalb will ich, auch wenn mich Band 1 nicht vom Hocker hauen konnte, die folgenden Teile lesen.